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«Stabil, sicher – und ideal fürs Homeoffice.»

26.01.2022 10:37:56

Der Gemeindeschreiber Martin Grichting arbeitet dort, wo andere Menschen ihre Ferien geniessen. Die Gemeindeverwaltung Riederalp ist im Schulhaus von Ried-Mörel untergebracht, einem malerischen Oberwalliser Bergdorf. Noch eine Etage höher – 1900 Meter über Meer auf der Riederalp – ist die Gemeinde mit einem Schalter präsent. Rund 480 Einwohnerinnen und Einwohner zählt die Gemeinde. «Unsere Infrastruktur – z. B. Wasser, Abwasser, Energie – ist jedoch für eine kleine Stadt ausgelegt», stellt Martin Grichting fest. Der Grund: Während der Touristensaisons sind Höchstleistungen gefordert, insgesamt rund 6000 Gästebetten werden auf Gemeindegebiet angeboten.

Vor einigen Monaten zeichnete sich ab, dass der Server auf dem Dachboden der Gemeindeverwaltung ersetzt werden musste. Dies hätte beträchtliche Investitionen mit sich gebracht. Weiter auf der Traktandenliste der Gemeinde standen die bezirksweite Einführung einer neuen Verwaltungssoftware, das Thema Homeoffice sowie das Verbessern der Datensicherheit. Einmal sei die Gemeindeverwaltung von Hackern angegriffen worden, erinnert sich Martin Grichting: «Unsere Daten waren auf einen Schlag gelöscht. Wir mussten sie mit den Backup-Dateien wiederherstellen.» Ein Backup, das wiederum seinen Preis hatte. Martin Grichting musste täglich am Feierabend die Backup-Bänder mit nach Hause nehmen. Der Gemeinderat erwog die Vor- und Nachteile von punktuellen Verbesserungen und kam zum Schluss, dass eine Gesamterneuerung der IT-Infrastruktur zielführender und wirtschaftlicher wäre.

Neues Netzwerk – stabil wie ein Seilbahn-Tragseil. Die Gemeinde Riederalp setzt nun wenn immer möglich auf lokale Dienstleister.

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Kommunikation

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    Kommunikation

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    Kommunikation

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    Er vermittelt in fünf halbtägigen Modulen Grundkenntnisse über die Digitalisierung, beinhaltet Tipps und Tricks zur erfolgreichen Auslösung und Führung von Projekten und bietet Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zum Coaching eigener Vorhaben.

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  • add_circleremove_circle 11’521 digital-demokratische Schritte für einen modernen Lenzburger Wald

    Kommunikation

    Wie erfährt eine Gemeinde, was ihren Einwohnerinnen und Einwohnern wirklich wichtig ist? Die Stadt Lenzburg setzte dafür in Zusammenarbeit mit CitizenTalk, der Ostschweizer Fachhochschule (OST) sowie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) auf Schwarmintelligenz, Algorithmen und Sozialwissenschaft. Während vier Wochen im Sommer konnte sich die Öffentlichkeit digital in die öffentliche Diskussion über die Zukunft des Lenzburger Waldes einbringen. Die genutzte App CitizenTalk nutzt hierfür moderne Algorithmen in Kombination mit sozialwissenschaftlichen Methoden, um die digitale Demokratie in der Hosentasche möglich zu machen.

    Ruhe oder Action? Bike-Trails oder Sitzbänke? Naturnähe oder Outdoor-Freizeitpark? Alles so belassen, wie es ist? Auf der Suche nach der Zukunft des Lenzburger Waldes wollten sich der Lenzburger Stadtrat und die Ortsgemeinde nicht nur auf den üblichen politischen Aushandlungsprozess verlassen. Die Bevölkerung sollte die Gelegenheit bekomme, sich direkt zu äussern, lange bevor konkrete Projekte diskutiert und geplant werden.

    So kam es, dass Besucher im Lenzburger Wald im Juni von Informationstafeln begrüsst wurden. Ein kurzer Scan eines QR-Codes auf der Tafel genügte, um via der App Citizentalk an einer vierwöchigen digitalen Diskussion teilzunehmen. Bedenken, dass der digitale Prozess Ältere ausschliessen könnte, bestätigten sich nicht. Die Auswertung der Nutzerangaben zeigt: Der Grossteil der rund 300 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab an, zwischen 40 bis 70 Jahre alt zu sein.

    Wie funktioniert digitale Meinungsbildung?
    Die Teilnehmenden konnten nicht nur aus den 15 ursprünglichen vom Projektteam angebotenen Ideen für die Zukunft des Waldes auswählen, sondern auch eigene Ideen einbringen. «Wir wollten ein breites Meinungsbild als Basis für die Entscheide schaffen, die die Zukunft unseres Waldes prägen werden», so Lenzburger Vizestadtammann Andreas Schmid, der zusammen mit Stadtoberförster Matthias Ott die treibende Kraft hinter dem Projekt war.

    Dafür wurden die Ideen in einer Art Online-Duell-Roulette – von einem Live-Algorithmus nach statistischen Methoden moderiert – so lange gegeneinander abgewogen, bis klar war, welche Anliegen den grössten Rückhalt unter den Nutzerinnen und Nutzern haben. Verifiziert wurde die digitale Meinungsbildung von einem an der OST entwickelten Algorithmus, der nach mathematisch-statistischen Prinzipien arbeitet. «Es ist zum Beispiel möglich, dass auch kurz vor dem Ende des Prozesses noch neue Ideen eingehen, die dann durch gezielte Duell-Paarungen direkt gegen die aktuell führenden Ideen antreten müssen – setzen sie sich dabei durch, können auch sehr knapp vor Schluss eingereichte Vorschläge noch hohe Bewertungen erreichen und in den Top-Rankings landen», erklärt Lin Himmelmann, der den Algorithmus entwickelt hat. Bei komplexen Fragestellungen könne zudem ein menschlicher Moderator ergänzend unterstützen – etwa, um sehr ähnliche, aber unterschiedlich formulierte Ideen (Duplikate) für die Ideen-Duelle zusammenzufassen.

    213 neue Ideen, 11’521 Abstimmungs-Duelle
    Die Idee, bei öffentlichen Meinungsbildungsprozessen via App auf die Schwarmintelligenz der Bevölkerung zu setzen brachten nicht nur 213 eigene Ideen ein, sondern fütterten die App auch insgesamt 11’521 Mal mit konkreten Meinungsäusserungen zu den Idee-Duellen. Diese aktive Teilnahme hat es erlaubt, zuverlässig die Anliegen zu identifizieren, die den grössten Rückhalt bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern geniessen.

    Drei Bereiche, 30 Favoriten
    Insgesamt kamen in den drei gefragten Bereichen «Infrastruktur», «Bedürfnisse» und «Aktivitäten» 30 Favoriten zusammen. Um die 30 Favoriten unter den mehr als 200 Ideen zu ermitteln, arbeitet in der App eine komplexe Methodik bestehend aus dem Meinungsbildungskonzept, dem Algorithmus und den sozialwissenschaftlichen Auswertungen.

    Die Auswertungen geben einen tiefen Einblick, wie die Menschen den Wald heute wahrnehmen und nutzen. So gehen etwa die meisten in den Wald, um die Natur zu beobachten und zu geniessen und wünschen sich einen sauberen, möglichst naturnahen Wald.

    Die nächsten Schritte?
    Wie es in Zukunft konkret mit dem Lenzburger Wald weitergeht, werden der Lenzburger Stadtrat und die Ortsgemeinde als Wald-Eigentümerin basierend auf den detaillierten Auswertungen des digitalen Meinungsbildungsprozesses diskutieren. Vizeamann Schmid sieht sich in dem Versuch bestätigt, bei der Suche nach Ideen für die Zukunft des Lenzburger Waldes ein innovatives Experiment gewagt zu haben: «Wir haben eine breite und unabhängige Einsicht gewonnen, wie die Bevölkerung den Wald heute nutzt und wie sie ihn in Zukunft nutzen möchte und damit eine sehr gute Grundlage für die weitere politische Diskussion».

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  • add_circleremove_circle Begleiten, beraten, optimieren in Gemeinden – Smart village

    Verwaltung

    Voraussetzungen schaffen:


    • Bedarfsanalyse: Durchführung von Workshops mit der Arbeitsgruppe (Gemeinderäte) von Aesch mit der Thematik : Smarte Kommunikations-plattform.

    • Eruieren des Ist-Zustands der heutigen Kommunikationsmittel

    • Erfassen der Bedürfnisse der Gemeinde, Gewerbe, Vereine und der Schulen

    • Ableiten der Maßnahmen

    • Synergie zu anderen Gemeinden identifizieren

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  • add_circleremove_circle eGovernment Services Kiosk

    Verwaltung

    Kollaborative Technologie überbrückt die digitale Kluft und verbessert den Zugang der Bürger zu lokalen Dienstleistungen

    Herausforderungen
    Den Behördendiensten fehlen ergänzende Technologien, wie z.B. Video. Die kantonale Führung wollte abgelegene Standorte mit zentralen Diensten verbinden. Die Pandemie-Situation erfordert neue Wege, um Experten mit den Bürgern zu verbinden. Die IT-Abteilung der Stadt wollte die Dienstleistungen im Einklang mit der kantonalen ICT-Strategie digitalisieren.

    Ergebnisse
    Bereitstellung neuer Dienstleistungen per Video für die Bürger durch die Integration von Websites in WebEx Desk Pro. Bürgerinnen und Bürger können sich mit Regierungsexperten in Verbindung setzen, ohne dass sie reisen müssen.
    Nutzung der Programmierbarkeit der WebEx-API, um Fragebögen zur Bürgerzufriedenheit zu ermöglichen, und Nutzung von Analysen zur Messung des Erfolgs neuer eGov-Programme
    Überbrückung der digitalen Kluft, indem ein umfassenderer Service für Bürger in abgelegenen Gebieten ermöglicht wird

     

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  • add_circleremove_circle Elektronische Geschäftsprozesse in Ehrendingen

    Verwaltung

    Die Gemeinde Ehrendingen
    Die Aargauer Gemeinde Ehrendingen ist das zu Hause von rund 4‘800 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der ländliche Charakter in Verbindung mit der Nähe zur Bezirkshauptstadt Baden macht die Gemeinde attraktiv als Wohn-, Lebens- und Arbeitsraum für verschiedene Bevölkerungsschichten und unterschiedliche Anspruchsgruppen.

    Der Partner: Dialog Verwaltungs-Data AG
    Dialog entwickelt und vertreibt eine durchgängige Softwarelösung und moderne IT-Infrastrukturen für öffentliche Verwaltungen. In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden fördert die Firma kreative Ideen und entwickelt innovative Systeme. Mit Dialog G6 steht im Markt eine Lösung zur Verfügung, welche die Geschäftsprozesse öffentlicher Verwaltungen digitalisiert.

    Die Ausgangslage
    Die Gemeinde Ehrendingen hat schon immer einen Vorteil darin gesehen, das eigene Know How in die Entwicklung einfliessen zu lassen und neue Lösungen mitzugestalten. Diese Chance will das Verwaltungsteam mit der frühen Einführung von Dialog G6 und der Pilotierung einzelner Fachanwendungen nutzen. Die Coronakrise hat neue Arbeitsmodelle, die seit längerem angedacht waren, abrupt Realität werden lassen. Die Finanzverwaltung in Ehrendingen will sich als Abteilung und als Gemeinde weiterentwickeln. Der Schub den die Digitalisierung durch die Coronakrise erhalten hat soll nicht verpuffen, sondern langfristig echte Vorteile für alle Beteiligten schaffen.

    Dialog G6 Workflow
    Der Dialog G6 Workflow ist die flexible Lösung zur Digitalisierung von Geschäftsabläufen. Es gibt viele Anwendungsfälle, in denen Städte und Gemeinden Prozesse elektronisch abbilden und auf Papier verzichten können. Es sind dies z.B. Rechnungsvisierung, Feriengenehmigung, Dokumentenfreigabe oder Spesenbewilligung. Das Beispiel der elektronischen Belegerfassung und -Visierung in Dialog G6 zeigt die Vorteile einer Gesamtlösung auf: Die Visierung findet im gleichen System wie Kontierung, Buchung, Zahlung und Aufbewahrung statt.

     

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Kontakt

Geschäftsstelle

Verein «Myni Gmeind»
Geschäftsstelle c/o reflecta ag
Zieglerstrasse 29
3007 Bern
Tel: 031 387 37 39

Ansprechpersonen

Alexander Sollberger, Vereinspräsident

alex.sollberger@mynigmeind.ch

Noé Blancpain, Geschäftsführer

noe.blancpain@mynigmeind.ch